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Geschichte

Im Jahre 1139 wurden Ober- und Niederönz als „Oentze“ erstmals erwähnt. Am 2. April des er­wähnten Jahres stellte der damalige Papst Innocenz II das Benediktinerkloster Trub unter sei­nen Schutz und Schirm und bestätigte dessen Besitz an Ländereien. Das Gebiet der beiden Gemeinden Ober- und Niederönz muss zu dieser Zeit dem Kloster Trub angehört haben, denn unter vielen anderen Ortschaften erscheint auch der Ort „Oentze“ im Verzeichnis seiner Besitzungen.

Im Mittelalter unterstanden die beiden Dörfer zunächst der Oberhoheit der Herzöge von Zähringen, ab 1218 unter derjenigen der Kyburger und gehörten zum Hofgericht der Probstei Herzogenbuchsee. Im Jahre 1406 kam das Amt oder Gericht Herzogenbuchsee mit seinen "äussern Gemeinden" Ober- und Niederönz, Wanzwil, Röthenbach und Heimenhausen aus kyburgischem Besitz zur Landvogtei Wangen und somit in die Landeshoheit von Bern. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörten die Dörfer während der Helvetik zum Distrikt Wangen und ab 1803 zum Oberamt Wangen, das mit der neuen Kantonsverfassung von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt.

Den Namen haben die beiden Dörfer von ihrem kleinen Fluss, der Oenz. Während langer Zeit war die Oenz die Lebensader der Dörfer. Verschiedene Gewerbebetriebe nutzten die Wasserkraft der Oenz. Den Bauern diente das Wasser des Baches einst zur Wässerung der anliegenden Matten. Von Büschen und Bäumen ge­säumte Graben und Gräblein sind heute noch Zeugen dieser früheren Nutzung.